Tages Archiv

Im Jahr 2014 kam eine gesetzliche Regelung zustande, welche durch Mitwirkung der Träger von Heimen und Verbänden der Pflegeberufe ins Leben gerufen wurde. Die KZBV und der GKV-SV haben sich anhand dieser Regelung um eine Umsetzung bemüht, welche Kooperationsverträge zwischen Pflegeheimen und Zahnärzten fördert.

Seit Beginn dieser Rahmenvereinbarung hat sich die Anzahl der abgeschlossenen Kooperationsverträge fast verfünffacht. Laut dem Evaluationsbericht der KZBV und GKV-SV existieren derzeit über 4.300 solche Verträge. Bei circa 14.500 Pflegeeinrichtungen Deutschlandweit entspricht dies einer Abdeckung von circa 30 Prozent.

Erhöhte Lebensqualität der Betreuten

Dank dieser Zusammenarbeit der Vertragszahnärzte und der Pflegeheime ist die Versorgung der Heimbewohner immer besser, sodass beispielsweise besonders immobile oder demenziell erkrankte Patienten eine regelmäßige Versorgung direkt in den Pflegeheimen erhalten.

Der Vorsitzende des Vorstands der KZBV, Dr. Wolfgang Eßer, erläutert die Vorteile des Vorhabens:

„Es gewährleistet die koordinierte vertragszahnärztliche und pflegerische Betreuung von besonders vulnerablen Patienten, um die sich der Berufsstand schon lange verstärkt kümmert. Im Fokus steht die Verbesserung von Prävention und Therapie und damit der Lebensqualität von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung. Folgeerkrankungen lassen sich durch eine verbesserte Mundgesundheit verhindern, Essen und Sprechen wird erleichtert. Das wirkt sich positiv auf soziale Teilhabe aus. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es gelingen, die Mundgesundheit in der Pflege weiter nachhaltig zu verbessern. Zielvorgabe bleibt die lückenlose Abdeckung aller stationären Einrichtungen in Deutschland mit Kooperationen. Daran arbeiten wir auch künftig aktiv.“

Durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, welches Anfang 2019 verabschiedet wurde, wird diese Entwicklung nur noch zunehmen, da ein solcher Vertrag für Pflegeeinrichtungen verbindlicher ist. Bei entsprechendem Bedarf sind diese verpflichtet, einen Kooperationsvertrag mit dafür geeigneten vertragszahnärztlichen Leistungserbringern abzuschließen. Die KZBV vermittelt innerhalb von drei Monaten auf Antrag der Pflegeeinrichtung auch einen solchen Kooperationsvertrag.

Arbeitgebereinfluss auf äußeres Erscheinungsbild gestattet

In einem vor kurzem veröffentlichten Urteil des Arbeitsgerichts in Aachen wurde beschlossen, dass Arbeitgeber in Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und anderen medizinischen Arbeitsbereichen durchaus dazu berechtigt sind, dem Arbeitnehmer natürliche und kurzgeschnittene Fingernägel vorzuschreiben, und unter anderem die Gelnägel zu untersagen.

Der Anstoß für diese Rechtssprechung war die Klage einer Helferin im sozialen Dienst, welche in einem von der Arbeitgeberin betriebenen Altenheims beschäftigt war. Mit der Anweisung, sie habe die Nägel kurz und natürlich zu tragen, war die Klägerin nicht einverstanden, da sich Diese auf ihr persönliches Erscheinungsbild in der Freizeit auswirke. Das Arbeitsgericht entschied sich zugunsten des Arbeitgebers mit der Begründung, dass das Interesse daran, die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden der ihr anvertrauten Bewohner zu schützen, vor dem Interesse der Klägerin bezüglich Ihres äußeren Erscheinungsbildes liegt.

Hygienegesichtspunkte

Die Hygienevoraussetzungen in medizinischen sowie Pflegeeinrichtungen waren bei diesem Gerichtsurteil die entscheidenden Grundlagen. Das Bundesgesundheitsblatt und das Robert-Koch-Institut haben zu dem Thema der Hand- und Nagelhygiene bereits deutliche Empfehlungen gegeben.

Klinik, Praxis, Pflegeeinrichtungen und andere medizinische Arbeitsbereiche sind nur mit kurzgeschnittenen, natürlichen Fingernägeln zu betreten. Die Gründe hierfür wie folgt:

  1. Nur so ist eine umfassende Reinigung der Hände und Nägel möglich.
  2. Es wird Perforation oder Beschädigung von Einweghandschuhen vermieden.
  3. Nagellack und künstliche Nägel sind anfällig für Bakterien.

Mit dieser Begründung hat das Arbeitsgericht Aachen zugestimmt, dass Anweisungen bezüglich des äußeren Erscheinungsbildes erlaubt sind, wenn die Erfüllung von bestimmten Hygienestandards im medizinischen oder Pflegebereich im Vordergrund stehen. Somit wäre also ein umfassendes Verbot von Gelnägeln, Nagellack oder Nägeln mit Überlänge zulässig. Der Schutz der Patienten oder die Einhaltung bestimmter Standards sind in diesem Fall als überwiegend anzusehen.

„Wieder alles richtig gerechnet?“ – So begrüße ich per Webbanner die Anwender unseres Online-Zahnersatzrechners. Dieser Dienst steht seit Anfang 2005 – also jetzt mehr als 14 Jahre – im Internet kostenlos zur Verfügung und hat in diesem Jahr durchschnittlich mehr als 1.000 verschiedene ZE-Planungen pro Tag berechnet. Diese Zahl von Anfragen zeigt, dass es mit der Qualität der in den Praxen eingesetzten Planungsprogramme nicht weither ist. Hierzu ein Beispiel aus einer meiner letzten Praxisberatungen. Geplant wurde eine kombiniert festsitzend-herausnehmbare Versorgung im Oberkiefer, wie in der grafik dargestellt.

„Was ist denn daran falsch?“, wird sich so mancher fragen. Nun – falsch ist zunächst die vom Praxisprogramm vorgegebene Regelversorgung, die einen Festzuschuss 2.3 für die Brücke von Zahn 12 auf Zahn 23 postuliert. Der Festzuschuss 2.3 für eine Brücke mit drei fehlenden Zähnen ist bei diesem Befund nicht möglich – ich zitiere aus den Bestimmungen:

„Bei gleichzeitigem Vorliegen eines Befundes im Oberkiefer für eine Brückenversorgung zum Ersatz von bis zu zwei nebeneinander fehlenden Schneidezähnen und für einen herausnehmbaren Zahnersatz ist bei beidseitigen Freiendsituationen neben dem Befund Nr. 3.1 zusätzlich ein Festzuschuss nach den Befunden der Nrn. 2.1 oder 2.2 ansetzbar.“

In der Rubrik „III Kostenplanung“ des Heil- und Kostenplans war dann als einzige Position 8x BEMA-Nr. 19 eingetragen, was bedeutet, dass der gesamte Fall als gleichartige Versorgung beantragt wurde. Auch dies ist falsch, denn ein Modellguss wird nicht automatisch gleichartig, wenn vollverblendete Kronen in demselben Kiefer beantragt werden. Es handelt sich hier vielmehr um einen sogenannten Mischfall, bei dem sowohl BEMA-Leistungen wie der Modellguss, als auch gleichartige vollverblendete Kronen sowie andersartige Brückenversorgungen zusammen im selben Kiefer auftreten.

Im Festzuschusskompendium der KZBV „Schwere Kost für leichtes Arbeiten“ findet man im Abschnitt „5.4 Mischfälle“ die folgende Aussage:

„Ein Mischfall liegt vor, wenn in einer Zahnersatzversorgung neben einem andersartigen Zahnersatz gleichzeitig auch Regelversorgungen und/oder gleichartiger Zahnersatz vorkommen. Für die Vergütung der Leistungen gilt:
  • Regelversorgungsbestandteile immer nach BEMA und im Labor nach BEL
  • Mehrleistungsbestandteile bei gleichartigem Zahnersatz nach GOZ
  • Andersartiger Zahnersatz nach GOZ“

Solche Mischfälle konnten von dem in der Praxis eingesetzten Verwaltungsprogramm nicht dargestellt werden – pro Kiefer musste man sich also entweder für eine regel-, gleich- oder andersartige Versorgung entscheiden – mit den entsprechend falschen Ergebnissen. Natürlich hat die Krankenkasse den völlig falschen Plan so genehmigt und abgerechnet, wobei wir bei meinem zweiten Lieblingsthema wären – dem Regress: Sollte die Krankenkasse später einmal feststellen, dass sie Zahlungen ohne Rechtsgrundlage geleistet hat, wird sie die zu viel gezahlten Beträge vom Zahnarzt zurückfordern. So ein Einladungsschreiben klingt erst einmal harmlos:

„Wir bitten Sie zur Anhörung sämtliche Behandlungsunterlagen (Karteikarten, Rö-Aufnahmen auch aus den Vor- und Nachquartalen, HKPs, PAR-Pläne usw.) zu den auf er beigefügten Namensliste genannten Patienten mitzubringen.“

Was dann folgt, ist weniger harmlos – wenn das Praxiskonto plötzlich mit fünfstelligen Kürzungsbeträgen abgeräumt wird … „Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen.“ Wer sich mit dieser Reaktion auf eine solche Hiobsbotschaft nicht abfinden möchte, ist herzlich in einem meiner Seminare willkommen. Details zu Terminen und Inhalten meiner Seminare finden Sie unter www. synadoc.ch.

Autorin
Gabi Schäfer
Synadoc AG
kontakt@synadoc.ch
Dem ZWP Magazin 10/2019 entnommen

Der GKV-Spitzenverband hat rückwirkend zum 1. Juli 2019 eine Absenkung der Konnektorpauschale im Rahmen der TI-Finanzierungsvereinbarung gefordert. Die KZBV hat es geschafft, diese Forderungen nach Verhandlungen auf Vorstandsebene abzuwenden. Somit gelten erst ab 1. Januar 2020 die neuen Pauschalen für den E-Health-Konnektor (1.380€), das stationäre E-Health-Kartenterminal (535€) sowie die SMC-B (465€).

Der Stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Karl-Georg Pochhammer, verzeichnete diese Entscheidung als Verhandlungserfolg. Dies zeugt von einer funktionierenden Selbstverwaltung. Es war für die KZBV schon seit Anfang ein wichtiger Diskussionspunkt, dass vor allem auch das Bestelldatum entscheidend für die Höhe der Konnektorpauschale sein sollte. Einhergehend mit diesem Erfolg wird die Pauschale in Höhe von 1.547€ auch für Konnektoren gewährt, welche nach dem 31. Dezember 2019 zum ersten Mal eingesetzt werden, mit der Vorraussetzung, diese wurden von dem 1. Oktober 2019 bestellt. Gerade für diese Praxen besteht der Anspruch auf Updatekosten in Höhe von 380€, gemäß §2 Abs. 1 Anl. 11c BMV-Z. Zudem fallen Komplexitätszuschläge für größere Praxen weg und es treten Sonderregelungen für bereits bestellte jedoch nicht installierte Konnektoren in Kraft.

Hiermit ist einigen der 85% aller Zahnarztpraxen geholfen, welche entweder an die TI-Infrastruktur angebunden sind, oder vertragliche Vereinbarung zur Ausstattung dieser abgeschlossen haben.

Als wichtigster Hinweis für die nachfolgenden Informationen gilt, dass es für Zahnarztpraxen keinerlei Tarifverträge gibt. Deswegen ist die Höhe eines angestellten Zahnarztes Verhandlungssache.

Der empfohlene Richtwert für das Bruttoeinstiegsgehalt eines Zahnarztes nach der Assistenzzeit sind 4.500 € pro Monat. Zusätzlich zu diesem Festgehalt wird meist vereinbart, dass ein Anteil der von dem angestellten Zahnarzt geleisteten Praxiseinnahmen ausgezahlt werden. Im Regelfall handelt es sich hierbei um 15 bis 25 Prozent. Sollte dies der Fall sein, so wird das monatliche Festgehalt etwas geringer angesetzt, zwar auf rund 3.500 €. So könnte das Monatsbruttogehalt etwa wie folgt aussehen:

  • Selbst erwirtschaftete Umsatz » 20.000 €
  • Umsatzbeteiligung » ab 14.000 €
  • Überschuss zur Beteiligung » 6.000 €
  • Bei 25-prozentiger Beteiligung » 1.500 €

Somit würde das Gesamtbruttogehalt pro Monat 5.000 € betragen.

Wenn keine Umsatzbeteiligung vereinbart wird, so steigt das Gehalt mit der Berufserfahrung. Nach 10 bis 20 Jahren könnte das jährliche Festgehalt bei 65.000 € bis 85.000 € liegen.

Spezialisierung und guter Standort zahlen sich aus!

Zahnärzte mit Zusatzqualifizierungen  – z. B. Kieferorthopäden, Oralchirurgen, Parodontologen – können mit einem deutlich höheren Festgehalt rechnen. Dies liegt in der Regel zwischen 45.000 € und 115.000 € pro Jahr.

Der Standort macht sich auch bei der Höhe des Gehalts bemerkbar. Bei einer Praxis die in einem Gebiet mit weniger als 100.000 Einwohnern liegt, wie etwa in ländlichen Regionen, kann das Festgehalt ohne Umsatzbeteiligung bei ca. 55.000 € p. A. liegen. Wenn Sie aber in einer Praxis angestellt sind, die in einer Stadt mit Einwohnerzahl über 100.000 liegt, können Sie schon mit 60.000 € p. A. rechnen.

Praxis oder Klinik?

Praxis

Das Gehalt in der Praxis ist grundsätzlich Verhandlungssache und die Arbeitszeiten entsprechen dem Arbeitszeitgesetz in Deutschland:

  • – Arbeitszeit pro Tag darf grundsätzlich nicht mehr als 8 Stunden betragen
  • – Diese kann auf zehn Stunden verlängert werden, solange innerhalb 6 Monaten die 8 Stunden durchschnittlich nicht überschritten werden
  • – In der Regel werden keine Sonn- oder Feiertagsdienste absolviert
Bei angestellten Zahnärzten gilt meist:
  • – Vertraglich wird eine 38 bis 40 Stunden Woche
  • – Durchschnittlich werden pro Woche circa 2 Überstunden geleistet

Klinik

Bei einer zahnmedizinischen Klinik gilt der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte). Dieser wurde zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) abgeschlossen. Als angestellter Zahnarzt in einer Klinik haben Sie dementsprechend wenig bis kein Spielraum für Vertragsverhandlungen.

 

Am 14. Januar stellt Microsoft die Sicherheitsupdates für Windows 7 ein. Damit einhergehend wird auch der Support für Windows 8/8.1 Skylake-Prozessoren, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 eingestellt. Das bedeutet für Sie als Praxisinhaber, dass Sie lieber heute als morgen die EDV Ihrer Praxis zukunftsorientiert umstellen und sobald wie möglich auf Windows 10 und aktuelle Hardware umsteigen sollten.

Was bedeutet der Wegfall des Supports und warum sollte ich umsteigen?

Die Sicherheitsupdates, die Microsoft regelmäßig für seine Betriebssysteme liefert, dienen dem Schutz vor Angriffen auf das System. Im Mai 2019 wurden durch „The Independent IT-Security Institute“ hunderte Millionen kriminelle Schadprogramme erfasst, vor denen Sie mit dem Wegfall der Sicherheitsupdates nicht mehr geschützt wären. Ihr PC kann dabei nicht nur durch das Internet angegriffen werden, sondern auch mit schädlicher Software versteckt im Treiber eines billigen Hardwareteils oder als scheinbar harmloser Anhang in einer E-Mail.

Es ist nicht nur möglich, dass durch einen solchen Angriff Ihre Daten vollständig verloren gehen, sondern Sie sind auch verantwortlich für deren Sicherheit, insbesondere wenn es sich um Patientendaten handelt. Mit den neuen Datenschutzgesetzen sind Sie als Inhaber dazu verpflichtet, darauf zu achten, dass in Ihrer Praxis alle personenbezogenen Daten rechtsgemäß aufbewahrt sind. Sollte dies wegen fehlender Sicherheitsupdates nicht mehr gewährleistet sein, müssen Sie dafür gerade stehen, und das kann sehr schnell sehr teuer werden!

Muss ich wechseln? Was für Möglichkeiten habe ich?

Zum einen gibt es die Möglichkeit den Support von Windows 7 bis 2023 weiter zu führen. Aber hier ist es fragwürdig, ob dies sich lohnt. Diese Lizenzverlängerung kostet meist mehr als ein Upgrade auf das neue Betriebssystem, und dieser Service ist für Großunternehmen gedacht, die viele hundert Lizenzen als Volumenlizenzen gekauft haben . Die Möglichkeit des offiziellen, kostenlosen Updates ist leider abgelaufen, da dies laut Microsoft nur bis 2016 möglich war. Wer also bis dahin nicht von dem Angebot Gebrauch gemacht hat, muss jetzt anderweitig eine Lösung finden.

Je nachdem wie Ihre Praxis ausgestattet ist, könnte es notwendig sein, weitere Upgrades durchzuführen. Bei vielen Praxen könnte es ausreichen, den PC mit dem neuen Betriebssystem zu versehen, und das Netzwerk wie gewohnt weiterbenutzen.  Es gibt jedoch auch Fälle, wo über den PC hinaus auch der Server oder angebundene Systeme auch ein Update benötigen. So fällt beispielsweise gerne in Vergessenheit, dass zugehörige Röntgensoftware oder Bilddatenbanken ebenfalls ein Update benötigen könnten, um mit dem neuen Betriebssystem kompatibel zu sein.

Wann muss ich wechseln?

Unsere Empfehlung: so bald wie möglich. Der 14. Januar scheint zwar noch weit entfernt, steht aber schneller vor der Tür, als man denkt. Um nicht unüberlegt und mit Zeitdruck Entscheidungen treffen zu müssen, empfehlen wir, dass Sie sich sobald wie möglich von einem IT-Experten zu Ihren Praxisanforderungen beraten lassen. So gewährleisten Sie für sich selber nicht nur eine abgesicherte, sondern auch performante IT-Infrastruktur in Ihrer Praxis.

 

Fazit: DENS unterstützt Sie gerne bei der Umstellung Ihrer Praxis-EDV und bringt mit Windows 10 Pro mehr Sicherheit auch in ihre Zahnarztpraxis.

Kontaktieren Sie bei Interesse unsere Technikabteilung unter 03328-3352-170. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein geeignetes Angebot für Ihre Praxis.

Innovativste Aufnahmetechnik

Die neu erschienene Dokumentationskamera von OXO Technology erlaubt dem Behandler eine „hands-free“ Aufnahmemöglichkeit seiner Arbeit. Die Kamera ermöglicht mit ihren Sony IMX377 Bildsensor und den 4K-Objektiven Videoaufnahmen in 4k und gestochen scharfe Bildaufnahmen mit 12 MP. Die Kamera selbst wiegt nur 35 g und verfügt sogar über ein eingebautes Mikrofon. Sie lässt sich somit zusammen mit dem zugehörigen LED-Licht ganz einfach an die Lupenbrille anbringen. So kann jede Behandlung im High-End-Format aufgenommen werden.

Features für sofortige Aufnahmenutzung

Mit der OXO Kamera ist die Nachbearbeitung von Behandlungsaufnahmen nicht mehr notwendig. Dank elektronischer Bildstabilisierung, brauch der Behandler schlicht die Kamera laufen lassen, und bekommt am Ende eine verwacklungsfreie Aufnahme mit 4K Auflösung. Zudem besteht die Möglichkeit die Kamera per eingebauter High Speed Wi-Fi Kapazität mit einem bis zu 10 Meter entfernten Tablet, Smartphone oder Bildschirm zu verbinden. So können nicht nur Patienten und die Assistenz sofort detailliert aufgeklärt werden, sondern es werden die Tore zu neuen Möglichkeiten bezüglich Fortbildungen, Dokumentation und Praxis-Marketing geöffnet.

Das Beste für den Patienten

OXO bietet zu der Kamera eine App nicht nur zur Steuerung, sondern auch zur Vorschau und zur Wiedergabe der Aufnahmen an. Hiermit lässt sich ein transparenter, visueller Austausch mit dem Patienten erstellen, wodurch sein Vertrauen in die Praxis und den Behandler gesteigert wird. Durch das mit Bluetooth verbundene Pedal kann der Behandler während der Videoaufnahme auch Momentaufnahmen in Form von hochaufgelösten Fotos machen. Dank dieser Möglichkeit steht der Praxis eine vielseitige Dokumentation zur Verfügung, die beispielsweise zur Qualitätssicherung oder zur Vorlage bei Technikern von sehr hohem Nutzen sind.

Ausstattung der Extraklasse

Die Vielfalt der Kamera wird durch die unterstützende Peripherie noch mehr Unterstützt:

  • Langlebiges LED-Licht für schattenfreie, natürliche Beleuchtung
  • Bluetooth Pedal zur Steuerung der Video- und Bildaufnahmen, ohne die Kamera zu berühren
  • HDMI-Set für die Live-Übertragung auf einem Bildschirm Ihrer Wahl, dank dem Wi-Fi-Transmission-Stick
  • Flexi-Arm Kit, was die eigenständige Montage der Kamera ermöglicht. Ideal für das Filmen im Labor oder Lehrumfeld
  • Lampenadapter-Kit, was die einfache Montage der Kamera an Ihrer Lampe ermöglicht
  • 16mm Objektiv, um den Blickwinkel der Kamera auf den gesamten Mund oder einen bestimmten Quadranten zu erweitern
  • Universaladapter
  • Mikro SD-Karte mit 64 GB Speicher
  • OXO Powerbank für flexible Stromversorgung

 

Mehr Informationen zu dem reddot design award Gewinner von 2019 finden Sie auf der Homepage von OXO.

 

 

Praxiswachstum durch Investitionen

Wenn Ihre Zahnarztpraxis gut läuft, ist natürlich Praxiswachstum erwünscht, was von individuellen Faktoren abhängt. So erfordert Wachstum beispielsweise neue Räumlichkeiten, was unumgänglich neue Einrichtungen erfordert. So fehlen plötzlich finanzielle Mittel für Patientenstühle, ein Röntgengerät oder einen modernen Empfangsbereich. Für genau solche Wachstumsinvestitionen hält die Bundesregierung diverse Fördermittel bereit. Weitgehend aber obliegt die Finanzierung von geplanten Investitionen einzelnen Bundesländern. Die jeweilige Landesbank ist somit der perfekte Ansprechpartner für den investitionswilligen Zahnarzt.

Im Folgenden wollen wir Ihnen die zuständigen Landesbanken der einzelnen Bundesländer vorstellen, sowie pro Bundesland ein bis zwei Darlehensprogramme.

Bundesweit – Der KfW-Unternehmerkredit

In ganz Deutschland erhältlich, stellt der KfW-Unternehmerkredit der KfW-Bank eine Universallösung für Zahnarztpraxen dar. Investitionen aller Art können hiermit durchgeführt werden. Somit können beispielsweise der Kauf von Grundstücken und Immobilien, Baukosten, die Anschaffung von Geräten und Maschinen, Fahrzeugen und Einrichtungen sowie sämtliche Betriebs- und Geschäftsausstattung einer Zahnarztpraxis finanziert werden. Sogar der Kauf von Patenten und Lizenzen gehört zu dem Rahmen des KfW-Unternehmerkredits.

Bayern: LfA Förderbank Bayern

Investivkredit: Steht bei Ihrer Praxis die Erweiterung, Rationalisierung oder Modernisierung auf dem Plan, können Sie mit dem Investivkredit Ihre Investitionen fördern.

Akutkredit: Im Falle von finanziellen Schwierigkeiten, kann der Akutkredit Ihnen helfen, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Hiermit können Sie kurzfristige Verbindlichkeiten wie der Kontokorrent umschulden, Ihre Zahlungsfähigkeit aufrechterhalten oder Änderungen die verschärften Marktbedingungen verschuldet sind durchführen.

Niedersachsen: N-Bank

Für Unternehmen, die bereits die Gründungsphase überstanden haben, existieren in Niedersachsen leider keine konkreten Förderprogramme. Bis zum 5. Jahr jedoch könnte der Niedersachsen-Gründerkredit oder das Programm MikroSTARTer Niedersachsen für Sie interessant sein.

Für bereits etablierte Praxen kommt vorerst der KfW-Unternehmerkredit in Frage. Darauffolgend wäre der KfW-Kredit für Wachstum in Betracht zu ziehen. Dieser ist geeignet für Investitionen in Produkt- und Prozessinnovationen, sowie in die Digitalisierung der Zahnarztpraxis. Es ist jedoch zu beachten, dass geplante Investitionen im Vergleich zu den vergangenen 3 Jahren mindestens doppelt so hoch anfallen müssen. Zudem schreibt bezüglich der Digitalisierung ein Liste konkret vor, welche Maßnahmen finanziert werden dürfen.

Baden-Württemberg: L-Bank

Wachstumsfinanzierung: Mit diesem Förderprogramm können Sie Ihre Zahnarztpraxis erweitern, modernisieren, rationalisieren oder umstrukturieren. Die Verlagerung der Praxis, der Kauf einer Praxis oder die Finanzierung von Betriebsmitteln werden hiermit ebenfalls unterstützt.

Liquiditätskredit: Wie der Name bereits verrät, können hiermit Betriebsmittel finanziert und die Liquidität gewährleistet werden. So wäre dieser Kredit dazu geeignet, den Kontokorrentkredit umzuschulden, Lieferantenverbindlichkeiten abzulösen oder um sich an geänderte Marktbedingungen anzupassen.

Nordrhein-Westfalen: NRW-Bank

NRW.Bank Mittelstandskredit: Dieser Kredit mit einem Wert von mindestens 25.000€ steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie bereits seit 5 Jahren selbstständig sind. Hiermit können Sie Baumaßnahmen und andere Investitionen in Anlagevermögen sowie Betriebsmittelkosten inklusive Beratungsleistungen finanzieren.

NRW.Bank Universalkredit: Dieser Kredit eignet sich für Investitionen in Vermögensgegenstände und zur Finanzierung von Betriebsmitteln. Suchen Sie für Ihre Zahnarztpraxis eine Finanzierung mit Haftungsfreistellung oder wollen eine öffentliche Bürgschaft nutzen, ist dieser Kredit für Sie genau richtig.

Brandenburg: Investitionsbank des Landes Brandenburg

Mikrokredit Brandenburg: Um diesen Kredit zu nutzen, muss Ihre Praxis noch weniger als zehn Jahre am Markt sein. Wichtig ist, dass hierbei Umschuldungen und der Grundstückkauf ausgeschlossen sind. Nach den Richtlinien werden streng betrieblich bedingte Investitionen, sowie Investitionen in Betriebsmittel gefördert.

Mecklenburg-Vorpommern: Landesförderinstitut

Auf Landesebene ist es in Mecklenburg-Vorpommern schwierig Finanzierung für den Betrieb zu bekommen. Hier kommen vorwiegend der KfW-Unternehmerkredit und der KfW-Kredit für Wachstum von der Bundesebene in Frage.

Hessen: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Kapital für Kleinunternehmen: Hierauf haben Sie Zugriff, wenn Ihre Praxis weniger als 25 sozialversicherungspflichtige Angestellte hat. Mit diesem Kapital ist es Ihnen ermöglicht Ihre Liquidität zu stabilisieren und die Finanzierungsstruktur zu verbessern. Bei dem Kapital für Kleinunternehmen handelt es sich um ein nicht besichertes Nachrangdarlehen. Hierbei besteht die Möglichkeit, zusätzliches Fremdkapital aufzunehmen.

Gründung und Wachstumsfinanzierung (GuW) – Betriebsmittel oder Investitionen: Im Rahmen des GuW handelt es sich um einen Topf, welcher zwei verschiedene Darlehensprogramme speist:

  • Der Betriebsmittelkredit ermöglicht Investitionen von Betriebsmitteln aller Art.
  • Mit dem Investitionskredit können sie verschiedenste Vermögensgegenstände anschaffen, so z. B. Grundstücke und Immobilien, abschreibungsfähige Geräte, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Lizenzen und Patente.

Sachsen-Anhalt: Investitionsbank Sachsen-Anhalt

IB-Mittelstandsdarlehen (Sachsen-Anhalt MUT): Dieses Förderprogramm lässt Investitionen in Vermögensgegenstände zu. Darunter gehören beispielsweise Immobilien und Grundstücke, die Finanzierung von Betriebsmitteln und die Vorfinanzierung von Aufträgen. Kredite sind im Rahmen von 25.000€ bis 1,5 Mio € möglich.

Rheinland-Pfalz: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz

Betriebsmittelkredit RLP: Dieser Kredit ist sehr speziell für Zahnarztpraxen in Rheinland-Pfalz. Alle jene, die in die Digitalisierung investieren oder die Personalkosten, Marketingkosten oder die Finanzierung des laufenden Betriebs sicherstellen wollen, sind zu diesem Kredit berechtigt.

Sachsen: Sächsische Aufbaubank

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung sowie Liquiditätshilfen (GuW-Programm): Dieses Förderprogramm können Sie nutzen, wenn bei Ihnen die Finanzierung von Vermögensgegenständen, Investitionen in Immobilien oder die Anschaffung von Betriebsmitteln ansteht. Es basiert auf den Darlehensprogrammen der KfW-Bank und ist somit quasi allen Unternehmen in Sachsen offen.

Mikrodarlehen: Diese maximal 20.000€ sind für Investitionen und die Finanzierung von Betriebsmitteln geeignet. Eine Besonderheit hierbei, ist dass Sie hier sechs bis zwölf Monate tilgungsfreie Anlaufzeit haben.

Thüringen: Thüringer Aufbaubank

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung – GuW Thüringen: Dieses Programm is verfügbar für Praxen in Thüringen zur Finanzierung von Investitionen in Sachanlagen und immateriellen Werten, zur Umschuldung von Verbindlichkeiten und zur Deckung laufender Betriebsausgaben. Eine Mindestsumme ist zwar nicht vorgegeben, es können jedoch maximal 5. Mio€ beantragt werden.

Mikrokredit: Dieser geringfügige Kredit beträgt Summen zwischen 2.000€ und 25.000€ und steht Unternehmen bis zum 8. Bestehungsjahr zur Verfügung.

Schleswig-Holstein: Investitionsbank Schleswig-Holstein

IB.SH Investitionsdarlehen Wirtschaft: Erweiterungen, Verlagerungen und eine andere Finanzierungsgründe werden durch dieses Darlehen unterstützt. Es sind bis zu 250.000€ möglich, jedoch darf dieser nicht der größte Kredit des Empfängers sein. Bei geringeren Summen sollten Sie auf den Mittelstandskredit zurückgreifen.

IB.SH Mittelstandskredit: Dieses Darlehen, verfügbar mit Summen von 25.000€ bis 250.000€, ist für Investitionen und den Liquiditätsbedarf eines Unternehmens einsetzbar. Somit is es universell einsetzbar.

Saarland: Saarländische Investitionsbank

Gründungs- und Wachstumskredit: Das öffentliche Darlehen GuW dient der Mitfinanzierung von Immobilien, der Investition in Anlagevermögen und zur Finanzierung von Betriebsmitteln. Es ist ähnlich dem KfW-Unternehmerkredit recht vielseitig.

Berlin: Investitionsbank Berlin

Liquiditätshilfen Berlin: Mit diesem Kredit können Sie Marktanpassungen und Umstrukturierungsmaßnahmen finanzieren. Bei letzterem ist jedoch darauf zu achten, dass sich die Praxis, wenn der Kredit für Umstrukturierung verwendet werden soll, in akuten Liquiditätsschwierigkeiten befinden muss, welche aufgrund unkalkulierbarer, außergewöhnlicher Umstände eingetreten sind.

Berlin Kredit (mit Umweltfenster): Wenn Sie Einrichtungsgegenstände, Grundstücke oder Geräte anschaffen wollen, oder Geld für die Anschaffung weiterer Betriebsmittel für die Praxiserweiterung benötigen, ist dieses Darlehen gut für Sie geeignet. Das Programm beinhaltet sogar ein Umweltfenster, was bedeutet, dass Investitionen, welche einen relevanten Energiespareffekt mit sich tragen besonders unterstützt werden.

Hamburg: Hamburgische Investitions- und Förderbank

Hamburg-Kredit Wachstum: Neben der Finanzierung  von Messeteilnahmen oder Beratungskosten, ist dieser Kredit geeignet für denn Kauf oder Umbau von Grundstücken und Gebäuden, sowie die Anschaffung von Geräten, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungsgegenständen.

Hamburg-Kredit global: Mit diesem Kredit ist es Ihnen möglich, in Vermögensgegenstände zu investieren. Hierzu gehören beispielsweise Fahrzeuge, Maschinen oder Immobilien. Nicht unterstützt hingegen, ist die Anschaffung von Betriebsmitteln.

Bremen: Bremer Aufbau-Bank GmbH

Bremer Unternehmerkredit: Diesen Kredit können Sie für mittel- bis langfristige Investitionen einsetzen. Damit werden Sie beim Kauf von Grundstücken und Gebäuden, der Anschaffung von Anlagen, Maschinen und Einrichtungsgegenständen und dem Erwerb von sonstigen Betriebsmitteln unterstützt.

Ergänzungsdarlehen: Hiermit wird eine klassische Bankfinanzierung ergänzt. Insbesondere in Wachstumsphasen, zur Umstrukturierung oder zur Konsolidierung kann dieses zusätzliche Geld genutzt werden.

 

Tipp: Wenn in den jeweiligen Förderprogrammen nichts anderes vorgeschrieben ist, können Programme der Landesebene im Regelfall mit den KfW-Programmen kombiniert werden. Dies ist natürlich im Einzelfall zu prüfen. Kostenfreie Beratung hierzu können Sie sich durch einen Anruf bei der Beratungshotline der KfW einholen.

Die Zahnarztsoftware DENSoffice hat mit der Konformitätsbescheinigung von der gematik als eines der ersten Praxisprogramme offiziell den Nachweis erhalten, dass diese TI- und VSDM-ready ist. Damit gehört die Praxissoftware zu den ersten 3 Programmen in Deutschland, welche über einen entsprechenden Nachweis verfügt. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Mehr dazu demnächst.

Hier finden Sie die Konformitätsbescheinigung der gematik für die Praxissoftware DENSoffice

Am 1. November 2017 laden wir ganz herzlich zur Veranstaltung „Schutz und Sicherheit Ihrer Zahnarztpraxis im Rahmen der Telematikinfrastruktur“ ein. Das Event findet im großartigen Ambiente im Capital Club in der Mohrenstraße 30 in Berlin statt. Wenn Sie diese tolle Location noch nicht kennen und mehr über die konkreten Folgen der Einführung der Telematikinfrastruktur für Ihre Zahnarztpraxis wissen wollen, dann kontaktieren Sie uns oder nutzen die hier angehängte  Einladung.