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Am 14. Januar stellt Microsoft die Sicherheitsupdates für Windows 7 ein. Damit einhergehend wird auch der Support für Windows 8/8.1 Skylake-Prozessoren, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 eingestellt. Das bedeutet für Sie als Praxisinhaber, dass Sie lieber heute als morgen die EDV Ihrer Praxis zukunftsorientiert umstellen und sobald wie möglich auf Windows 10 und aktuelle Hardware umsteigen sollten.

Was bedeutet der Wegfall des Supports und warum sollte ich umsteigen?

Die Sicherheitsupdates, die Microsoft regelmäßig für seine Betriebssysteme liefert, dienen dem Schutz vor Angriffen auf das System. Im Mai 2019 wurden durch „The Independent IT-Security Institute“ hunderte Millionen kriminelle Schadprogramme erfasst, vor denen Sie mit dem Wegfall der Sicherheitsupdates nicht mehr geschützt wären. Ihr PC kann dabei nicht nur durch das Internet angegriffen werden, sondern auch mit schädlicher Software versteckt im Treiber eines billigen Hardwareteils oder als scheinbar harmloser Anhang in einer E-Mail.

Es ist nicht nur möglich, dass durch einen solchen Angriff Ihre Daten vollständig verloren gehen, sondern Sie sind auch verantwortlich für deren Sicherheit, insbesondere wenn es sich um Patientendaten handelt. Mit den neuen Datenschutzgesetzen sind Sie als Inhaber dazu verpflichtet, darauf zu achten, dass in Ihrer Praxis alle personenbezogenen Daten rechtsgemäß aufbewahrt sind. Sollte dies wegen fehlender Sicherheitsupdates nicht mehr gewährleistet sein, müssen Sie dafür gerade stehen, und das kann sehr schnell sehr teuer werden!

Muss ich wechseln? Was für Möglichkeiten habe ich?

Zum einen gibt es die Möglichkeit den Support von Windows 7 bis 2023 weiter zu führen. Aber hier ist es fragwürdig, ob dies sich lohnt. Diese Lizenzverlängerung kostet meist mehr als ein Upgrade auf das neue Betriebssystem, und dieser Service ist für Großunternehmen gedacht, die viele hundert Lizenzen als Volumenlizenzen gekauft haben . Die Möglichkeit des offiziellen, kostenlosen Updates ist leider abgelaufen, da dies laut Microsoft nur bis 2016 möglich war. Wer also bis dahin nicht von dem Angebot Gebrauch gemacht hat, muss jetzt anderweitig eine Lösung finden.

Je nachdem wie Ihre Praxis ausgestattet ist, könnte es notwendig sein, weitere Upgrades durchzuführen. Bei vielen Praxen könnte es ausreichen, den PC mit dem neuen Betriebssystem zu versehen, und das Netzwerk wie gewohnt weiterbenutzen.  Es gibt jedoch auch Fälle, wo über den PC hinaus auch der Server oder angebundene Systeme auch ein Update benötigen. So fällt beispielsweise gerne in Vergessenheit, dass zugehörige Röntgensoftware oder Bilddatenbanken ebenfalls ein Update benötigen könnten, um mit dem neuen Betriebssystem kompatibel zu sein.

Wann muss ich wechseln?

Unsere Empfehlung: so bald wie möglich. Der 14. Januar scheint zwar noch weit entfernt, steht aber schneller vor der Tür, als man denkt. Um nicht unüberlegt und mit Zeitdruck Entscheidungen treffen zu müssen, empfehlen wir, dass Sie sich sobald wie möglich von einem IT-Experten zu Ihren Praxisanforderungen beraten lassen. So gewährleisten Sie für sich selber nicht nur eine abgesicherte, sondern auch performante IT-Infrastruktur in Ihrer Praxis.

 

Fazit: DENS unterstützt Sie gerne bei der Umstellung Ihrer Praxis-EDV und bringt mit Windows 10 Pro mehr Sicherheit auch in ihre Zahnarztpraxis.

Kontaktieren Sie bei Interesse unsere Technikabteilung unter 03328-3352-170. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein geeignetes Angebot für Ihre Praxis.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hat heute Ihre aktuellste EDV-Statistik vorgestellt.

Aus dieser lässt sich indirekt ablesen, wieviele Kunden die einzelnen Hersteller von Zahnarztprogrammen tatsächlich haben. Die Zahlen, die Vertriebler und Webseiten verkünden, sind oftmals nicht korrekt und zu hoch angesetzt. Aus diesem Grund berichte ich an dieser Stelle zur allgemeinen Information für alle interessierten Zahnärzte und Ihre Praxismitarbeiter.

Laut der aktuellsten EDV-Statistik der KZBV haben nur folgende Praxissoftwareprogramme, die über mindestens 600 Zahnarztpraxen als Kunden haben, noch ZUWÄCHSE zu verzeichnen

In alphabetischer Reihenfolge des Produktnamen:  Charly, DSwin, DENSoffice, Evident, Z1

In alphabetischer Reihenfolge des Firmennamen: CGM aus Koblenz, Dampsoft aus Damp, DENS aus Berlin, Evident aus Bad Kreuznach, Solutio aus Holzgerlingen

Als Praxisgründer oder Praxisübernehmer, der eine neue Zahnarztsoftware sucht, ist also zu empfehlen, auf eines der hier genannten Programme zu setzen.

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und berichten Ihnen von den Vor- und Nachteilen der Abrechnungsprogramme und geben Ihnen eine für Sie individuell passende Empfehlung.

 

Zu wissen, wie Patientenaufklärung richtig funktioniert ist für jeden Behandler in der Zahnarztpraxis wichtig. Und das nicht erst seit dem Patientenrechtegesetz. Jeder Praxiseigner hat nicht nur dafür zu sorgen, dass der Patient sich ausreichend aufgeklärt fühlt, sondern auch für die rechtssichere Dokumentation dieser Aufklärung. Die beste Aufklärung nützt im Rechtsstreit nichts, wenn diese nicht nachweisbar ist. Ganz entscheidend ist auch der Zeitpunkt der Aufklärung, die Art und der Umfang. Behandler müssen z.B. den Patienten über Behandlungsalternativen informieren, über Risiken aufklären und vor jedem umfangreicheren Eingriff die Einwilligung des Patienten einholen.
Aber Patientenaufklärung ist nicht nur Last. Mit den richtigen Tricks und Tipps, wie man es richtig anstellt, kann man Patientenaufklärung auch zum eigenen Vorteil nutzen. Richtig angewendet und mit der Unterstützung von Werkzeugen, welche alle Vorgänge sicherer und schneller machen, kann man mit Patientenaufklärung auch seine Umsätze steigern. Schenken Sie uns etwas von Ihrer Zeit und wir erzählen Ihnen, wie das im Detail funktioniert.